Maturarede anlässlich der Maturafeier des Gymnasiums Friedberg im Fürstenlandsaal Gossau

Liebe Maturandinnen und Maturanden, geschätzter Herr Erziehungsrat, Herr Administrationsrat, sehr geehrter Herr Stiftungsratspräsident, lieber Daniel, liebe Mitglieder des Stiftungsrates, der Schulleitung, geschätzte Lehrer und Mitarbeiter, werte Damen und Herren, liebe Gäste

Maturafeiern und Diplomierungsfeiern sind das moderne Ritual beim Übergang zum Erwachsenwerden. Bei Naturvölkern haben diese Riten einen festen Platz. Bei ihnen müssen Jugendliche in einer Art von Mutproben beweisen, dass sie durchhalten können, auch Schmerzen ertragen können, und dass sie damit in die Welt der Erwachsenen aufgenommen werden dürfen. Nach bestandenen Prüfungen schliesst sich ein oft tagelanges Fest an.

Was bei Naturvölkern – soweit es sie noch gibt – mit Tanz, Drogen, nicht selten unter Lebensgefahr gefeiert wird, hat in unserer technisierten und hochkomplexen Gesellschaft einen ganz anderen Charakter. In den letzten Wochen mussten Sie durchhalten, Sie mussten auch Prüfungsschmerzen ertragen, an der heutigen Maturafeier dürfen Sie nun Musik, diverse Reden, vielleicht auch Tanz geniessen. Beim Festessen wird es zweifellos Wein geben, für Sie als Neudiplomierte und für die Älteren.

Ich wurde als Kantonsratspräsident sowie als Stiftungsratspräsident des Gymnasiums Marienburg angefragt, die heutige Maturarede zu halten. Ich bin ein ehemaliger Schüler der Marienburg. Im Rückblick sehe ich, dass ich bereits in jenen frühen Jahren die Bedeutung von politischem Engagement kennenlernte. Ich bin nach der ordentlichen Schulzeit nicht den gymnasialen Weg weiter gegangen, sondern ich habe mich für einen Weg näher bei der Praxis, für eine Lehre bei der Schweizer Post entschieden. So nahm mein Lebenslauf eine andere Richtung als jene über ein Studium. Sehr früh engagierte ich mich beim christlichen Postpersonalverband, welcher mir den Einstieg in meine politische Laufbahn eröffnete. Neben anderen nebenberuflichen Engagements, wie z.B. Katholischer Kirchenverwaltungsrat in Thal, bin ich auf meinem politischen Weg nun für ein Jahr beim Kantonsratspräsidenten angelangt.
In all meinen Engagements blieb ich dem Grundsatz treu, dass jede Tätigkeit zugleich auch eine Ausbildung ist, das heisst „Learning by doing“. Wenn man politisch in diversen Organisationen verpflichtet ist, so muss die formale Weiterbildung in durchorganisierten Kursen aus Zeitgründen sicher zu kurz kommen. Das „Lernen beim Tun“ aber gilt immer. Das erlebte ich gerade seit Anfang 2011 im Zusammenhang mit dem Spardruck auf unsere Mittelschulen dramatisch. Der Entscheid für die Schliessung des Gymnasiums Marienburg fiel uns schwer, und er bedeutete für mich einen weiteren Reifeprozess. Nun wird in acht Tagen, am 30.Juni 2012 die letzte Maturafeier an der Marienburg stattfinden, und die Schule wird nach 82 Jahren am Ende des laufenden Schuljahres leider für immer geschlossen. Der Entscheid wurde am stärksten durch die zu geringen Schülerzahlen erzwungen. Die Sachlage ist eindeutig: Es ist dem gesamten Team nicht gelungen, mit dem Marienburg-Angebot im Bildungsmarkt auf genügend grossen Bedarf zu antworten.

Aber die geringen Schülerzahlen sind auch eine Folge von zwei komplexen Entwicklungen in der Schweiz und weltweit:

Erstens: Der Ausbau der Landmittelschulen, verbunden auch mit der Einführung der Berufsmaturität, machte seit den 1960er Jahren die Internatsschulen mit christlicher Prägung allmählich weniger notwendig. Das katholische Milieu ist heute weniger wichtig als zur Zeit der Gründung der Marienburg (1930) und des Friedberg (1926). Zweitens: Gegenwärtig besteht weltweit ein enormer Spardruck. Der Spardruck ist stark eine Folge der Globalisierung und der internationalen Finanzkrise. Das auf der Einladung zur heutigen Maturafeier aufgedruckte Motto des Anthroposophen Rudolf Steiner trifft da ins Schwarze: „Unser Handeln ist ein Teil des allgemeinen Weltgeschehens.“ Nicht nur unser Handeln, auch unser Leiden als Steuerzahler des Kantons!

Die Finanzkrise hat sehr schnell gezeigt, wie gefährlich die „Geldillusion“ ist: solange die Banken den Anlegern hohe Zinsen zahlen mussten, flossen auch die Steuereinnahmen für den Staat munter, jetzt sind die Zinsen auf Rekordtiefe und sehr viele Unternehmen haben hart gegen rote Zahlen anzukämpfen.
So fallen auch für Bund, Kanton und Gemeinden Finanzeinnahmen weg. Das zwingt zu Minderausgaben oder im Notfall zu Mehreinnahmen. Die Politik hat sich hier bewusst und mit voller Absicht selbst gebunden: Der Kanton St. Gallen hat bereits 1929 das Instrument der Schuldenbremse eingeführt. Sie war die Antwort auf die fürchterliche Stickereikrise der frühen 1920er Jahre. Die Schweiz kennt denselben Mechanismus auf Bundesebene seit 2001.

Dass der Kanton sparen muss, steht wegen der Schuldenbremse ausser Frage, wenn Einnahmen und Ausgaben auf längere Sicht nicht mehr im Gleichgewicht sind. Wo allerdings ganz konkret am Ende gespart werden muss, das entscheiden die politischen Kräfte. Es entscheiden am Ende vielleicht sogar sehr knappe Mehrheiten im Kantonsrat. Genau so eine knappe Mehrheit hat im Februar 2011 die Kürzungsmassnahme gegen die nichtstaatlichen Mittelschulen gefällt. Es ist uns nicht gelungen, genügend zu mobilisieren. Mit genau 4 Stimmen Unterschied haben wir die Abstimmung verloren. Das ärgert einen natürlich sehr.

Wir sind nun aber trotzdem zuversichtlich, dass wir für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Lehrerschaft der Marienburg gute Lösungen gefunden haben. Ich wünsche den zwei verbleibenden Katholischen Mittelschulen, Ihrem Friedberg sowie der Unteren Waid, für die Zukunft alles Gute und ich hoffe, dass wir mit „unserem“ Marienburger Entscheid immerhin ihre Zukunft ein wenig festigen konnten. Aber Veränderungen wird es immer geben.

Ich will zum Ende meiner politischen Überlegungen kommen. Sie waren einigermassen ausführlich, aber es wäre mir als Marienburg-Stiftungsratspräsident, als CVP-Politiker, als Kirchenpräsident meiner Wohnortgemeinde und selbstverständlich als Kantonsrat schlecht angestanden, nicht auf die schwerwiegenden Einschnitte zu sprechen zu kommen, welche die drei christlichen privaten Mittelschulen in unserem Kanton betreffen.

Wenn die zuständigen Gremien in einem Rechtsstaat Entscheide getroffen haben, so sind sie gültig und sie sind zu akzeptieren. Das ist eine wesentliche Grundregel der Demokratie. Aber diese Gremien vertreten das Volk, und das Stimmvolk ist bei Wahlen und Abstimmungen direkt gefragt. Demokratische Rechtsstaaten haben für Änderungen klare Spielregeln. Als Schweizer und als St. Galler können und sollen Sie sich bei Wahlen und Abstimmungen dafür einsetzen, dass Personen gewählt und Sachentscheide getroffen werden, die Ihnen richtig erscheinen. Engagieren Sie sich für Ihre Überzeugungen! Glauben Sie mir: Wer dem Politikmachen auszuweichen sucht, mit dem wird Politik gemacht.

Liebe Maturandinnen und Maturanden, die Geldsorgen Ihrer von heute ab ehemaligen Schule können Sie selbst mit hoffentlich wohlwollender Distanz betrachten. Diese Fragen gehen Sie selber nur noch sehr indirekt an. Die Steuerfragen hingegen gehen Sie jetzt immerhin – noch nicht persönlich an.

Sie dürfen heute sehr viel angenehmeren Gedanken Raum lassen. In wenigen Augenblicken dürfen Sie die Reifezeugnisse entgegennehmen. In wenigen Augenblicken also sind Sie, soviel Latein habe ich von meinen Schülerjahren auf der Marienburg behalten, dann also nicht mehr Maturandinnen und Maturanden, sondern Maturae und Maturi, nicht mehr »Zur Reife zu Bringende« sondern "Gereifte". Diese Reife meint genau gesagt die Studierfähigkeit. Mit dem Reifezeugnis in der Hand sind Sie berechtigt, sich an den Schweizer Universitäten und an vielen anderen Höheren Schulen in der Schweiz, ja weltweit für die allermeisten Lehrgänge prüfungslos einzuschreiben.

Die Ihnen mit dem Reifezeugnis kantonal und eidgenössisch zugesicherte Studierfähigkeit meint aber nicht die Reife im allgemeinen Sinn. Sie wissen, dass der grösste Teil der Leute gleichen Alters, die meisten Ihrer Kameradinnen und Kameraden aus der Primarschule zum Beispiel, jetzt am Ende einer Lehre oder bereits im Beruf stehen. Diese jungen Menschen haben oft deutlich mehr praktische Lebenserfahrung als Sie, dass wissen Sie, das wissen wir alle. Sie selber sind ja als angehende Studentinnen und Studenten meist etwas theorielastig. »Menschliche Reife« oder »praktische Lebenserfahrung« meint also »Matura« nicht.

Genauso bestimmt meint »Matura« auch nicht, dass Sie jetzt einen Endpunkt Ihres Allgemeinwissens erreicht haben. An Maturafeiern habe ich gelegentlich gehört, die Maturanden seien jetzt auf dem Höhepunkt Ihrer Allgemeinbildung. Schämen Sie sich vor sich selber, wenn Sie in zehn Jahren feststellen müssten, dass dies heute, Ende Juni 2012, tatsächlich der Fall gewesen ist – Sie hätten dann zehn Jahre lang gefaulenzt. Einzelnes vom – in den letzten Tagen von Ihnen präsentierten – Wissen werden Sie schnell wieder vergessen. Manche von Ihnen werden gewisse kompliziertere Stoffe aus Mathematik, Physik und manche Grammatikformen sogar nie im Leben mehr anwenden. Aber diese Dinge sind nicht das Entscheidende am Allgemeinwissen.
Entscheidend ist anderes. Entscheidend ist, verzeihen Sie mir das Wortspiel, dass Sie „Reifende“ bleiben und nicht glauben, Sie seien „reif“.

Wann ist ein Mensch denn reif? Vor genau einem Monat brachte 3sat eine interessante Fernsehsendung. Es war die Erstausstrahlung einer gemeinverständlichen und dennoch wissenschaftlich abgestützten Dokumentation zur Frage, wie eigentlich die Gehirnentwicklung beim gesunden Menschen abläuft. Der wichtigste interviewte Forscher war ein amerikanischer Professor, Jay Giedd vom berühmten Nationalen Institut für Mentale Gesundheit. Diese riesige amerikanische Forschungseinrichtung koordiniert die Arbeit Tausender von Psychiatern und Gehirnforschern in vielen Bundesstaaten. Giedd arbeitet am wichtigsten Sitz, in Maryland nahe Washington. Er untersucht mit seinem Forschungsteam seit 20 Jahren die grösste Unbekannte unseres Körpers, nämlich das Gehirn. Das Gehirn war bis vor kurzem eine rätselhafte „Dunkelkammer“.
In den vergangenen 20 Jahren wurden von Giedd und seinen Leuten Hunderte von gesunden Kindern und Jugendlichen in Kernspintomographen geschoben. Das ist jenes Gerät, das man volkstümlich als „die Röhre“ bezeichnet, es wurde seit 1973 entwickelt und die beiden Haupt-Erfinder wurden für diese gewaltige Neuerung 2003 mit dem Nobelpreis geehrt. Man kann mit dem Tomographen zum Beispiel Gelenke, die Lunge, das Herz, aber auch das ganze Gehirn in feinsten Scheibchen abbilden – virtuell und völlig schmerzfrei. So lässt sich das Gehirn eines einzelnen, lebenden Menschen über Jahre hinweg immer wieder so unerhört fein untersuchen, wie es vor weniger als 30 Jahren selbst die besten Gehirnchirurgen nicht einmal beim Sezieren von Leichen fertig brachten. Das überraschendste Ergebnis von Giedd und seinen Leuten passt nun durchaus an Ihre Maturafeier. Am Anfang ihrer Studien nahmen die Forscher an, wie die gesamte damalige Wissenschaft allgemein, die Gehirnentwicklung sei mit 16, allerhöchstens mit 18 Jahren abgeschlossen. Diese Auffassung ist dank der Magnetresonanzbilder aus „der Röhre“ widerlegt. Die rein organische Entwicklung des menschlichen Gehirns ist erst mit etwa 25 Jahren abgeschlossen. – Es tut mir beinahe leid, Sie enttäuschen zu müssen, liebe Maturandinnen und Maturanden: trotz Maturazeugnis müssen Sie weiter reifen!

Wir haben ein paar grosse Schritte getan. Von der Globalisierungsproblematik sind wir zur Finanzkrise, zur St. Galler Ausgabenbremse, zum Sparen beim Kanton und den Auswirkungen der grossen Entwicklungen auf drei kleine katholische Mittelschulen im Kanton St. Gallen gekommen. Und nun also noch virtuelle Gehirnabbildungen von amerikanischen Jugendlichen! Wie soll das alles bloss an einer Maturafeier Platz haben?

Es gibt eine einfache Antwort. In der Welt von rasch aufeinanderfolgenden Veränderungen, in der wir leben, ist es für Sie als Individuen zwar gut, dringend notwendig aber ist es für unsere ganze Gesellschaft, dass Sie, liebe Maturandinnen und Maturanden, noch weiter reifen dürfen.

Sie haben das Schlagwort vom „Lebenslangen Lernen“ zweifellos schon öfter gehört. Es ist ein wichtiges Wort. Lebenslanges Lernen steht Ihnen bevor.

Und trotzdem würde ich Ihnen lieber einen anderen Begriff nahelegen. „Lernen“ hat ja manchmal etwas sehr Mechanisches, das haben Sie zur Genüge erfahren. Nicht alles, was Sie in Ihren 12 Schuljahren auswendiglernen mussten, macht Sie wirklich fit für die Zukunft. Das wissen natürlich auch Ihre Lehrpersonen. Denn sehr vieles an der Zukunft wird wohl gründlich anders sein als wir es uns jetzt vorstellen. Die Verantwortlichen im Kanton und in den Schulen, welche die Lehrpläne verfasst haben, nach denen Sie bisher lernen mussten, sind heute vielleicht schon pensioniert und werden diese Zukunft vielleicht nicht einmal mehr erleben. Offen und fit für die Zukunft ist, wer sich so bildet und so ausgebildet wird, dass er eigenverantwortlich und selbständig Wege zur Lösung heutiger Probleme einschlagen kann. Und sogar zur Lösung von Problemen, die sich heute noch nicht einmal richtig zeigen! Kein lebenslanges Auswendiglernen also, nein, lebenslanges Reifen ist gefragt.

Sie sind am Gymnasium Friedberg in den letzten zwei Jahren Zeugen der mit dem Begriff SELF gekoppelten Neuerungen geworden. Der Begriff gefällt mir: Selbständigkeit und Eigenverantwortung sind ganz wesentliche Begleiter auf dem Weg zum Reifen. Eigenverantwortung und Selbständigkeit brauchen Sie im Studium, im Berufsleben, als Bürgerinnen und Bürger unseres Staates.

Zunehmende Eigenverantwortung wird und soll Ihr Leben prägen, zumindest so lange, wie Ihre Gesundheit mitspielt. An der Schule, bis hinauf zur Matura, durften Sie als Jugendliche noch auf besonderes Entgegenkommen zählen. Jugendliche haben in modernen zivilisierten Gesellschaften ja etwas „Narrenfreiheit“. Das ist gut so, aber dieser Spielraum wird für Sie schon im Studium kleiner werden. Die Selektionsmassstäbe werden härter. Es wird weniger auf Sie als einzelne Person geachtet werden als an unseren familiären christlichen Schulen. Sie werden bald vielleicht schon eine Einzelperson unter Hunderten von Gleichaltrigen sein. Ihre eigene Person im Geflecht der Anforderungen richtig einordnen zu können und auch Ihre individuellen Fähigkeiten gezielt zu entfalten, das wird Ihnen in den nächsten Jahren zunehmend als Ihre Aufgabe bewusst werden.

Und dann, nach dem Studium oder einer anderen beruflichen Ausbildung, mit etwa 25 Jahren, mit biologisch endlich ausgereiftem Gehirn – erwartet Sie dann der langersehnte Moment, in dem Sie „gemachte Leute“ sind?

Auch der Einstieg ins Berufsleben wird nur ein weiterer Schritt Ihres Reifens sein. Sie wissen es, selbst in der Schweiz werden Berufseinsteiger heute nur in seltenen Fällen „wiä frischi Weggli“ von der Universität weg in attraktive Positionen geholt. So schlimm wie in Spanien oder in Teilen Italiens wird es hoffentlich bei uns nicht werden. Dort muss die Hälfte aller Universitätsabsolventen Mitte der Dreissig noch ganz ohne Anstellung oder bloss in höchst mager bezahlten, zeitlich befristeten, „prekären“ Praktikumsstellen mehr vegetieren als leben. Aber die Globalisierung macht nicht an den Schweizer Landesgrenzen Halt, das oft versprochene Licht am Ende des Tunnels der grössten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren könnte eine optische Täuschung sein.

Sie als junge Leute, aber auch wir alle sind aufgerufen, Geschätzte Damen und Herren, mit Intelligenz, Arbeitslust und mit Zähigkeit, mit Optimismus und Selbständigkeit an der Bewältigung der auf uns zukommenden Herausforderungen zu arbeiten. Und Sie dürfen wirklich optimistisch sein:

Als Absolventen einer christlichen Mittelschule wissen Sie, dass Verantwortung eine Dimension beinhaltet, die zugleich Auftrag und auch Hoffnung ist. Christen fühlen sich nicht bloss sich selbst gegenüber, ihren nächsten Angehörigen oder auch einer politischen Gemeinschaft gegenüber verantwortlich. Verantwortung im Sinne des Christentums heisst zuletzt und im höchsten Sinne Verantwortung gegenüber der Schöpfung und dem Schöpfer. Und gerade diese höchste Verantwortung lässt uns auch hoffen.

Liebe Maturandinnen und Maturanden: bleiben Sie Reifende, Lernende, tragen Sie mit Freude Verantwortung. Ich wünsche Ihnen dazu alles Gute und Gottes Segen.