CVP setzt auf Felix Bischofberger
SEEREGION. Für die Wahlen in den Kantonsrat will die CVP nebst den zwei bewährten Vertretern – Postunternehmer Felix Bischofberger aus Altenrhein und Pädagogin Monika Lehmann aus Rorschacherberg – ihre Liste mit acht weiteren Personen vervollständigen. Sechs davon wurden an der Versammlung der Regionalpartei nominiert. Zwei Plätze wird die Parteileitung in Absprache mit den Ortsparteien besetzen.

Junge mit Profil
Auch die Jüngsten auf der Liste haben die Partei an der Nominationsversammlung überzeugt. Christina Schönenberger aus Mörschwil, Juristin und Steuerexpertin, ist laut Mitteilung in der Gemeinde verankert und präsidiert die Bürgermusik. Bei den Nationalratswahlen habe sie ein beachtliches Resultat erzielt. Wirtschaft-, Finanz- und Bildungspolitik sind ihre Schwerpunkte. Markus Fäh aus Tübach setzt sich laut der Regionalpartei für eine weitsichtige Politik ein. Der Mitarbeiter im Ingenieurbüro Wälli möchte seine beruflichen Erfahrungen in der Verkehrs- und Siedlungsplanung auch in der Region und im Kanton einbringen.

Die Region stärken
Der vierfache Vater Stefan Schneider aus Goldach hat sich für die Region als Präsident der IG Stadt am See engagiert. Er möchte laut Mitteilung gemeindeübergreifenden Projekten zum Durchbruch verhelfen. Beruflich ist er Finanzleiter an der Universität St. Gallen. Ein weiterer politischer Schwerpunkt seien gute Bedingungen für alle Familienformen. Stefan Meier aus Rorschach sei ein junger Kandidat mit politischer Erfahrung auf der CVP-Liste, schreibt die Partei. Seine Leistungen im Gigathlon möchte der Betriebsökonom und Unternehmensberater in der Politik unter Beweis stellen. Er ist Vizepräsident der Regionalpartei, wirkt in der GPK der Stadt und als Präsident der Katholischen Kirchenverwaltung Rorschach. Michael Fitzi aus Staad, Spezialist für erneuerbare Energien, ist als Projektleiter gewohnt, mit Disziplin und Beharrlichkeit Ziele zu verfolgen. Der Vater engagiert sich im Thaler Schulrat und ist Vizepräsident der St. Galler Jugendheime.

Erneut ein Gemeindepräsident
Mit Roger Böni aus Untereggen kandidiert, nach dem Verzicht von Kantonsrat Thomas Würth, wieder ein Gemeindepräsident. Der ehemalige Hand- und Fussballer aus Goldach hat nach der Verwaltungslehre Weiterbildungen zum Grundbuchverwalter und zum eidgenössischen Führungsfachmann abgeschlossen.

Die Delegierten der Regionalpartei liessen sich von Felix Bischofberger auch über anstehende Änderungen bei der Besetzung des Kreisgerichtes Rorschach sowie aus der Novembersession informieren. Kantonsrat Thomas Würth orientierte über die Gesetzesvorgaben und die Vorbereitungen zur Regionalisierung im Vormundschaftswesen. (pd/djb)

(St. Galler Tagblatt, 15. Dezember 2011) >zurück